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Derry (Londonderry) ist nach Belfast die zweitgrößte Stadt Nord-Irlands.
Sie liegt an der Mündung des River Foyle und ist eine der geschichtsträchtigsten Städte der Insel.
Anno 546 gründete der heilige Columba ein Kloster namens "Doire" (Eichenwald), später sprachlich zu Derry anglisiert.
1613 wurde die Stadt als Hauptbesiedlungs-Projekt ausgewählt, das von King James I. begonnen wurde.
Bezahlt wurde die ganze Aktion von Londoner Händlern, die es sich dann dadurch danken ließen,
daß man das "London" vor Derry setzte.
Die "Süd"-Iren sagen weiterhin Derry.
Derry hat die letzte vollständig erhaltene Stadtmauer Irlands, die zu den besterhaltesten Stadtbefestigungen in Europa gehört. Sie wurde 1618 zum Schutz der englischen und schottischen Siedler fertiggestellt und ist bis zu 8 m hoch und z.T. 9 m breit. Die mächtige Stadtmauer hat mehreren Belagerungen standgehalten und wurde nie eingenommen, auch nicht 1689,
als 7000 der 20.000 Einwohner durch Krankheiten oder Hunger umkamen. |